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immer wieder Probleme mit dem Darm/Magentrakt...

 

Diagnostische IBD/IGOR-Hinweise oder:

...Auch aus Steinen, die einem (therapeutisch) in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen...  frei nach J.W.v. Goethe

Langjährige Feldforschungen über die chronischen Darmentzündung beim Hund in tierärztlichen Praxen und Kliniken führten zu der heutigen Zusammensetzung unseres IBDerma-Hyposens als ideales Vollfuttermittel in Fällen darm- oder hautempfindlicher Hunde oder einer vermuteten oder bewiesenen IBD (Inflammatory Bowel DIsease).

Die Anwendung bei einer Vielzahl medizinisch letztlich unerklärlicher Fälle von chronischen Darmentzündungen des Hundes, wie der IBD (Inflammatory Bowel Disease), die in den letzten Jahren nachweislich explosionsartig zunahmen, lieferte sehr erfreuliche Ergebnisse des Einsatzes von IBDerma-Hyposens. In vielen Fällen konnten bei bis dato völlig unbefriedigend therapierbaren chronischen Durchfällen dank IBDerma-Hyposens dauerhafte Symptomfreiheit bei sehr gutem Allgemeinbefinden erzielt werden. Dabei konnte die normalerweise ja teure und von Nebenwirkungen begleitete Medikation (z.B. Kortikosteroide, Antibiotika wie z.B. Sulfasalazine, CyclosporinA, Azathioprin, etc.) deutlich reduziert werden. Viele Patienten kommen bei strengem Regime mit IBDerma-Hyposens und speziellen Leckerli ganz ohne Medikamente aus.
Chronische Darmentzündungen des Hundes insgesamt sprechen ausgesprochen gut auf IBDerma Hyposens an.


Kennen Sie folgende Symptomatik des Hundes?:

"Immer wieder mal: Darmgrubbeln/Stuhldrang/blutiger Stuhl/schleimiger Durchfall?"


Die typische Symptomatik der IBD (Inflammatory Bowel Disease) tritt individuell üblicherweise nicht im Vollbild der im Folgenden geschilderten Einzelsymptome auf. Sie kommt bei jedem Hund, überwiegend aber bei hell-felligen Hunden (z.B. Golden Retriever, West Highland Terrier, Jack Russel Terrier, Boxer, beige Mischlinge) und zum Teil bereits in der Jugend immer wieder vor. Eine symptomatische Behandlung schafft nur vorübergehend Besserung. Die Zyklen der "Darmkrisen" nehmen in der Regel mittelfristig an Intensität und Häufigkeit zu.
Mikroorganismen-Fehlbewuchs, stressbedingte Darmfloraveränderungen, Dysregulation des Immunsystems oder Nahrungsallergene provozieren ganz offensichtlich diese Art der chronisch-wiederkehrenden Darmentzündungen.

Externe Links zu diesem Thema:

Interessante Übersicht zur IBD des Hundes

und Beurteilung der typischen IBD-Symptome des Hundes:

http://www.cibdai.org

Im Folgenden wird - nur in einigen wesentlichen Auszügen - der Dickdarm- oder Dünndarmschwerpunkt der Symptomatik aufgeführt, deren exakte Differentialdiagnose (genaue Symptomzuordnung) durch Ihre/n Tierarzt/-ärztin gestellt wird:

Dickdarmschwerpunkt

  • Allgemeinbefinden ungestört, in der Regel kein Fieber
  • öfters mal kleine "kompartimentierte" Kotballen (wie "Nürnberger Würstchen")
  • allgemein steigernde Unruhe, teilweise auch zunehmende Unzugänglichkeit oder Schreckhaftigkeit (Psycho-somatische Komponente)
  • Ängstlichkeit
  • Phobien
  • zunehmende Aggressivität
  • auffallend laute Darmgeräusche,
  • offensichtliche Bauchschmerzen
  • häufiger Kotabsatz ( >3 mal täglich, bis zu 10 mal)
  • teilweise explosionsartige Kotentladung ohne große Absatzmenge
  • überwiegend kleine Kotmengen,
  • überwiegend schleimig, teilweise auch (hell-)blutig strähnig beaufschlagter Kot
  • immer wiederkehrendes Geschehen, sich teilweise über die Zeit (Jahre!) langsam steigernd
  • klassische Durchfallbehandlung –wenn überhaupt – kaum erfolgreich
  • auffallende, kurzzeitige positive Reaktion auf parenterale Kortisonapplikation

Endoskopie eines IBD-Dickdarms

rechts: gelbe Schleimhautabschilferungen = Schleim

unten: blutiger Schleimsee, oben: aufgereiht erscheinende entzündete Lymphfollikel (Peyersche Plaques)

IBD: Blutiger Schleim im Kot (links)

IBD-Symptom: Blutiger Schleim im Kot (links),

normaler Kot (rechts)

Dünndarmschwerpunkt

  • Eher Erbrechensneigung schleimigen Magenguts bei teilweise massivem Darmgeräusch
  • Unruhe, Schreckhaftigkeit
  • Kotabsatz und -qualität meist unauffällig
  • allgemein steigernde Unruhe, teilweise auch zunehmende Unzugänglichkeit oder Schreckhaftigkeit (Psycho-somatische Komponente)
  • Ängstlichkeit
  • Phobien
  • zunehmende Aggressivität

Standardtherapie

Es sind dringend weitere Studien über die Pathogenese dieser deutlich zunehmenden Erkrankung des Hundes nötig, um neue Therapiemöglichkeiten zu erforschen.
Zur Zeit können Tierärzte folgendes pragmatisch-diagnostische und therapeutische Vorgehen empfehlen:

Rektale Untersuchung, ggf. endoskopischer Ausschluss von Tumoren wie z.B. Polypen. Immer auch Ausschluss von Giardien (ELISA-Kotuntersuchung) und sonstigen Parasitosen.

Einmalige initiale parenterale Kurzzeit-Kortikosteroidapplikation (z.B. Dexamethason). Gleichzeitiger Beginn einer Sulfasalazin-Therapie für mindestens 6 Wochen zur Regulation der pathorelevanten lymphozytären Darmzellreihen (MALT = mucosa-associated lymphoid tissue).

IBDerma-Hyposens als Alleinfutter. Frisches Wasser muss immer ausreichend zur freien Verfügung stehen. Auf Wunsch und bei guter Verträglichkeit freie Zugabe von frischem gedünstetem Gemüse aller Art sowie unüblichen Proteinquellen wie z.B. Ziegen,- Schaf- oder Pferdefleisch oder auch grünem Rinderpansen möglich. Für die Kohlenhydrat-Abteilung im Futter eignen sich z.B. aufgeschlossenes Maniokmehl (siehe z.B. unser LupIoka) als Zugabe zum Selberkochen.

Zwingend keine Zugabe von anderen Kohlenhydratquellen (kein Getreide, keine Kleie, Nudeln, Kartoffeln, Leckerlis, Nassfutter mit Brät, keine Wurst (Wurstwaren enthalten oft verdeckte Getreideanteile im Brät)). Gegebenenfalls und aus unserer Erfahrung heraus nur ausnahmsweise lebenslange Sulfasalazin-/Kortisongabe parallel zur IBDerma-Hyposens Ernährung.

Ausdrücklicher Hinweis auf die gute Therapierbarkeit dieser zumeist auf Dauer unheilbaren Krankheit bei Einhaltung der o.a. Nahrungsanweisungen in dauerhafter Zusammenarbeit und Beratung durch Ihre/n Tierarzt/-ärztin.

Testen Sie Ihren Hund selber auf IBD!

Besteht bei Ihrem Hund ein Verdacht auf IDB (Inflammatory Bowel Disease)? Testen Sie selbst unter

www.cibdai.org

Bei Zutreffen von mindestens 5 der in dem Fragebogen aufgeführten pathognostischen Einzelsymptome erscheint bereits anamnestisch eine IBD als sehr wahrscheinlich.
Ein erhöhter Gehalt (>5 µg/ml Serum) des Hundespezies-validierten hochsensitiven,
aber unspezifischen C-Reaktiven Proteins (CRP) beweist zusammen mit der typischen Anamnese praktisch die IBD.

Sollten Sie mehrere der in dem Fragebogen angegebenen Symptome bei Ihrem Hund feststellen, empfehlen wir Ihnen, Ihren Tierarzt zu konsultieren und eine Futterumstellung zu probieren. Aus gegebenem Anlass bitten wir, Ihren Tierarzt ggf. auf die Notwendigkeit einer Blutentnahme zur Messung des im Falle einer tatsächlichen IBD erhöhten C-Reaktives Protein (z.B. bei der Fa. BioCheck, D-Leipzig) hinzuweisen.

Tierärzte erzielen mit diesem Therapieschema [471 KB] nachweislich gute Erfolge. :-)

Fragebogen zur Therapiekontrolle IBD [48 KB]
- Therapiekontrolle IBD- Hund nach der Futterumstellung auf :lupovet IBDerma-Hyposens